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Vorsorge: Konten & Abos hinterlegen – ohne Passwörter

Lesezeit ca. 6 Min. · Für Vorsorgende

Kurz gesagt: Der größte Gefallen, den du deinen Liebenden tun kannst, ist eine geordnete Übersicht: welche Konten, Versicherungen und Abos es gibt – damit nach deinem Tod nicht heimlich Geld abgebucht wird und niemand mühsam suchen muss. Du brauchst dafür keine Passwörter zu hinterlegen, nur das „wo liegt was".

Hinweis: Allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Eine Vorsorge-Übersicht ersetzt kein Testament und keine Vollmacht. Für verbindliche Regelungen wende dich an eine Anwältin/einen Anwalt oder eine Notarin/einen Notar.

Warum das so wichtig ist

Nach einem Todesfall laufen Abbuchungen oft monatelang weiter – Abos, Versicherungen, Mitgliedschaften. Angehörige bemerken sie spät, weil sie gar nicht wissen, dass es sie gibt. Eine vorbereitete Übersicht verhindert genau das und nimmt deinen Liebenden eine enorme Last in einer ohnehin schweren Zeit.

Was du auflisten solltest

Finanzen

Versicherungen & Vorsorge

Verträge & Abos

Persönliches

Faustregel: „dass" und „wo", nie das Passwort

Du hältst fest, dass ein Konto existiert und wo man ansetzt – nicht die Zugangsdaten. Das ist sicher, verursacht keine Angst und reicht völlig: Den Zugang regeln Hinterbliebene später rechtssicher über die Anbieter.

Aktuell halten – sonst veraltet die Liste

Eine Übersicht, die zwei Jahre alt ist, hilft nur halb. Plane ein, sie regelmäßig zu prüfen. Angel Reminder erinnert dich automatisch und stellt deine Übersicht im Ernstfall an deine Vertrauenskontakte zu.

Heute ordnen, was später entlastet

Leg in wenigen Minuten deine erste Übersicht an – kostenlos, ohne Passwörter.

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