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Digitalen Nachlass regeln – ohne Passwörter weiterzugeben
Kurz gesagt: Dein digitaler Nachlass sind alle Konten, Profile und Abos im Netz. Du musst keine Passwörter vererben. Es genügt eine geordnete Übersicht – welche Konten es gibt und wo man ansetzt – plus deine Wünsche, was damit geschehen soll. Den Zugang regeln Hinterbliebene über die offiziellen Wege der Anbieter.
Was zum digitalen Nachlass gehört
- Kommunikation: E-Mail-Postfächer, Messenger.
- Soziale Netzwerke: Profile, Seiten, Kanäle.
- Finanzen: Online-Banking, Broker-/Krypto-Depots, Bezahldienste.
- Abos & Dienste: Streaming, Software, Speicher, Mitgliedschaften.
- Werte & Inhalte: Domains, digitale Käufe, Fotos, Geräte.
In vier Schritten geregelt
1. Übersicht erstellen
Liste auf, welche wichtigen Konten und Abos es gibt – ohne Passwörter, nur Anbieter und Zweck. Schon diese Liste erspart Hinterbliebenen die mühsamste Arbeit: das Suchen.
2. Wünsche festhalten
Was soll mit welchem Konto passieren? Löschen, in Gedenkzustand versetzen, an eine Person übergeben? Halte es eindeutig fest.
3. Vorhandene Bordmittel nutzen
Einige Anbieter bieten zu Lebzeiten Einstellungen für den Nachlass an (z. B. Nachlasskontakt, Konto-Inaktivität). Richte sie ein, wo es sie gibt.
4. Sicher hinterlegen und aktuell halten
Deine Übersicht nützt nur, wenn die richtigen Menschen sie im Ernstfall erhalten – und wenn sie aktuell ist. Genau das automatisiert Angel Reminder.
Warum keine Passwörter?
Passwörter weiterzugeben schafft ein Sicherheitsrisiko (sie können in falsche Hände geraten) und ist rechtlich heikel. Der ruhigere, sichere Weg: Hinterbliebene weisen sich mit Sterbeurkunde und Erbnachweis bei den Anbietern aus und erhalten so geregelten Zugang. Deine Übersicht zeigt ihnen nur, wo sie ansetzen.
Deine digitale Übersicht – sicher hinterlegt
Angel Reminder hält dein „wo liegt was" aktuell und stellt es im Ernstfall zu. Ohne Passwörter.
Angel Reminder